Solawi Bodensee e.V.

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01.08.

Ackerzeiten diese Woche sind wie folgt:

Do. 2.8. 7:30-12:00 Uhr, 14:00-20:00 Uhr

Fr. 3.8. 8:00-12:00 Uhr, 14:00-20:00 Uhr (8:00 Uhr Beginn mit Singen und Morgenmeditation!)

Sa. 4.8. 8:00-13:00 Uhr, 14:00-17:00 Uhr (Vormittags Aktion Kartoffelernte, 10:30 Uhr Kaffeepause, wer will gerne Kuchen oder Kekse mitbringen!)

Arbeiten (Auszug aus unserer To-Do-Liste): Jäten: Winterlauch, Buschbohnen, Sellerie, Kohl, Rote Bete, Kartoffeln; mulchen: Lauch, Rosenkohl, Winterlauch; Tomaten entblatten; Gründüngung abmähen und Mähgut einsammeln; GIEẞEN

Ernte: Lauch, Zwiebeln, Möhren, Zucchini, Gurken, Tomaten, Bohnen, Paprika grün, Mangold, Stangensellerie

Eine Einladung zum nächsten Treffen des AK Landwirtschaft an alle Interessierte – wir suchen Verstärkung! Marion schreibt:

Liebe Solawis,

anlässlich unseres Konzepttreffens am vorigen Mittwoch, in dem dem AK-Landwirtschaft viele spannende Aufgaben übermittelt wurden, laden wir herzlich ein zum nächsten Treffen des AK Landwirtschaft.

Wir suchen nach Mitgliedern die Lust haben, sich mit der Entwicklung unseres Ackers näher zu befassen, Ideen einzubringen und zusammen mit den Gärtnerinnen Lösungen für das eine oder andere gärtnerische Herausforderung zu finden:

Dienstag, 07.08.2018 um 19 Uhr auf dem Acker.

U. A. werden folgende Themen besprochen und in späteren Treffen weiter bearbeitet:

– Wie richten wir den Acker aus zu mehr Effizienz, wie organisieren wir die anfallenden Arbeiten?-

– Bodenaufbau / Bewässerung / Kompost

– Einsatz von Maschinen, Pferde- und Handarbeit.

– Die Verweil-Qualität ist ein wichtiges Kriterium für die Eigenwerbung der Solawi-Idee eines naturverbundenen und entschleunigten Lebens. Wie können wir diese steigern?

– Welche Rolle spielt die Permakultur?

– Anspruch und Wirklichkeit: Wie wollen wir die große Diskrepanz überwinden?

Bis dahin grüße ich,

Marion Draenert (Delegierte AK Landwirtschaft)

****

Nun noch eine Reflexion über und über den Acker hinaus. Wie ihr wohl wisst, herrscht in Deutschland seit einigen Wochen eine Hitze- und Dürrewelle. Für uns wird gerade erst am Rande spürbar, was für über drei Milliarden Menschen schon ein Dauerzustand ist: Wasserknappheit.

Bei uns sieht es so aus: Wir stehen vier Stunden am Tag auf dem Acker und gießen – zum Glück fließt bei uns Wasser aus dem Hahn, es wird uns aber auch bewusst, dass unbeschränkter Zugang zu Wasser keine Selbstverständlichkeit ist. Wasser ist kostbar und ein begrenztes Gut. Da wir aus diesem Grund nur das allernötigste bewässern, wachsen momentan einige Kulturen nur mit Mühe bzw. leiden deutlich unter Trockenheitsstress, beispielsweise Salat, Mangold, Sellerie, Bohnen und Kürbisse. Aber unsere Pflanzen schaffen das trotzdem!

Anderswo sieht es wohl nicht so rosig aus…Trockenheit ist ein globales Problem, das sich nicht einfach „weggießen“ lässt: Durch den Klimawandel sollen solche Phänomene zunehmen. Es gilt daher, globale Lösungen zu finden. Eine Strategie, um der Trockenheit zu begegnen, ist Bodenaufbau, insbesondere die Verwendung von Mulch. Deshalb haben wir auch vor, diese Methode zunehmend anzuwenden. Im September wird es ein Seminar zu diesem Thema auf dem Acker geben!

In unserer Solawi können wir gemeinsam nach einem umweltschonderen Umgang mit dem Wasser suchen, der nicht nur den Acker betrifft sondern alle Lebensbereiche. Wer sich dafür interessiert:

https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/wasser-bewirtschaften/wasserfussabdruck#textpart-1 ;

http://waterfootprint.org hier wird gezeigt, wie das Konsumverhalten bestimmt, wie mit Wasserrecourssen umgegangen wird und auch, wie viel „verstecktes“ Wasser in Produkten enthalten ist.

Herzliche Grüße

Das Gärtnerteam