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Friedrichshafen für Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert

Friedrichshafen für Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert – unserer Solawi ist Teil davon

 

Friedrichshafen ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert. Den Jurymitgliedern Alice Berger (Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis) und Jasmin Honold (Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)) hatte sich Friedrichshafen in einem dreistündigen Interview zu stellen und Fragen zu den Themenfelder der Bewerbung wie Klima und Ressourcen, Wirtschaft und Arbeit, Bildung und Integration sowie Governance und Verwaltung zu beantworten.

Als eine der fünf besten Mittelstädte mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern ist Friedrichshafen in die Endauswahl um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gekommen und hatte sich nun den Fragen des Preisgerichts zu stellen. Auf dessen Basis wird die Expertenjury am 25. September entscheiden, ob Friedrichshafen in die Endrunde der besten drei Kommunen mittlerer Größe weiterkommt. Derzeit besuchen die Jurymitglieder auch die anderen nominierten Mittelstädte: Geestland (Niedersachsen), Herten (NRW), Nordhorn (Niedersachsen) und St. Ingbert (Saarland). Einschließlich der Großstädte und kleineren Gemeinden haben sich dieses Jahr 60 Kommunen um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis beworben.

„Die Nominierung Friedrichshafens ist für unsere Stadt eine große Anerkennung. Bei den vielfältigen Herausforderungen wie Umwelt- und Klimaschutz, nachhaltiges Wirtschaften, Flächenmanagement, Bildung, umweltfreundliche E-Mobilität und aktuell die Integration von geflüchteten Menschen kann sich Friedrichshafen auf einen starken Rückhalt in Politik und Industrie, eine moderne Verwaltung und ein besonderes ehrenamtliches Engagement stützen“, so Erster Bürgermeister Dr. Stefan Köhler.

Wie wesentlich die Bewerbung und die Nominierung für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Friedrichshafen ist, wurde deutlich, als sich Vertreter aus allen Themenfeldern den Fragen der Jury stellten: Klaus Sauter (Leiter des Stadtplanungsamtes), Wolfgang Kübler (Leiter des Stadtbauamtes), Oliver Hoch (Stadtwerk am See GmbH), Walter Göppel (Energieagentur Ravensburg), Erwin Bär (Lokale Agenda 21 Kluftern), Clifford Asbahr (Stadt- und Stiftungspflege), Tobias Wedi (Stabsstelle Wirtschaftsförderung), Simone Kegelmann (Amt für Soziales), Ramin Moin (Stabsstelle Integration), Markus Hener und Odette Lassonczyk (Solawi Bodensee e.V.), Margret Halder (Verein Eine Welt e.V.), Alexandra Eberhard (Koordinierungsstelle bürgerschaftliches Engagement) und Professor Dr. Jürgen Kegelmann (Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl) sowie der Umwelt- und Nachhaltigkeitsbeauftragte der Stadt  Dr. Tillmann Stottele und Erster Bürgermeister Dr. Stefan Köhler.

In seiner Präsentation erläuterte Dr. Tillmann Stottele, was Nachhaltigkeit in und für Friedrichshafen bedeutet und wie Verwaltung, Politik und Bürgerschaft nachhaltige Stadtentwicklung verstehen. An konkreten Beispielen wie dem Radschnellweg, dem „grünen“ Klassenzimmer, der E-Mobilität, der Förderung des Wohnungsbaus, der Förderung der biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft, dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK), der Rezertifizierung als Fairtrade Town, dem European Energy Award in Gold wurde deutlich gemacht, welche Bemühungen Friedrichshafen in den vergangenen Jahren unternommen hat, um eine nachhaltige Stadtentwicklung auf den Weg zu bringen. Anhand von Kennzahlen erläuterten die Vertreter Friedrichshafens auch, wo die Stadt gerade steht und wie der eingeschlagene Weg zielführend fortgeführt werden soll.

Der Nachhaltigkeitsprozess in Friedrichshafen ist breit aufgestellt. Oberbürgermeister Andreas Brand setzt dabei auf das Gespräch und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei wichtigen Themen der Stadtpolitik. Denn erst die daraus hervorgehenden Projekte gaben der Nachhaltigkeit Friedrichshafens ein Gesicht.

Am 25. September wird eine Expertenjury entscheiden, ob Friedrichshafen den Sprung in die Endrunde der TOP 3 unter den Mittelstädten schafft. Wer den ersten Platz unter den TOP 3 um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewinnt, wird erst bei der Preisvergabe am 7. Dezember in Düsseldorf verkündet. Der erste Preis ist mit 35.000 Euro dotiert.

Informationen:

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist einer der renommiertesten Preise seiner Art in Europa. Träger ist die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, Organisationen und Forschungseinrichtungen. Seit 2008 zeichnet der Verein Unternehmen aus, die wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden, seit 2012 auch Kommunen.