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Solawi Bodensee e.V.

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25.04.

Liebe Mitglieder,

in den nächsten Wochen werden die Tomaten, Paprika und Aubergine gepflanzt. Durch den Regen ist der Boden wieder etwas besser zu bearbeiten, so dass wir den Ampher aus den noch nicht bestellten Flächen holen wollen. Wenn er die Chance zur Samenbildung bekommen kann, macht eine Pflanze bis zu 7000 Samen, die mindestens 40 bis 50 Jahre keimfähig bleiben. Er soll auch nicht auf den Kompost, sondern bei der Herstellung von Pflanzenkohle umgewandelt werden in etwas, das uns nützt.

Der erste Schlag unseres Ackers ist jetzt fast vollständig eingesät und bepflanzt, auch dank der Mithilfe der Mitglieder am letzten Samstag und der Feierabendackerer, die die letzten Beete vorbereitet haben. Vielen Dank.

— TERMINE UND MITTEILUNGEN —

– Wildkräuterführung –
Freitag, der 6.5. ab 14.00h mit Sandra und Christine, danach ab 15.00h Ackercafé mit Karin und Uta zum Thema Local Food, z.B. Wildkräuter und Lupinencafé, dazu laden wir ganz besonders unsere neuen Mitglieder zum Kennenlernen ein.

— FRAGE AN DIE GAERTNERINNEN —

– 1. Werden nur Nützlinge eingesetzt, die hier in der Region auch natürlich vorkommen? –
Die Nützlinge stammen vom Reichenauer Gärtner Center, die laut eigener Internetseite heimische Nützlinge züchten: https://www.raiffeisen-reichenau.de/Service/Nuetzlinge/. Wir beziehen vom Reichenauer Gärtner Center Raubmilben, Schlupf- und Brackwespen sowie Gallmücken und haben von unserer Beratung einen professionellen Nützlingsplan erstellt bekommen.

– 2. Werden Nützlinge eingesetzt nach der Effektivität ohne Beachtung von natürlichem Lebensraum? –
Wir setzen die Nützlinge ausschließlich in den Gewächshäusern ein, was von vorneherein keinen natürlichen Lebensraum darstellt. Wir beziehen nur solche Nützlinge, die für unseren Standort empfohlen sind, wobei die Effektivität natürlich eine große Rolle spielt. Da Nützlinge ganz gezielt gegen bestimmte Schädlinge eingesetzt werden, ist zumindest deren Ernährung natürlich. Die Nützlinge sorgen für eine Eindämmung der Schädlinge, so dass wir auf Pflanzenschutzmittel weitgehend verzichten können, die im Gegensatz zu den Nützlingen auch negative Auswirkungen auf den Boden und beim Ausbringen auf uns Gärtner haben können.

– 3. Verändert der Einsatz von Nützlingen das biologische, regionale Gefüge? –
Vermutlich nicht, da die Nützlinge regional natürlich vorkommen. Es kann natürlich sein, dass Nützlinge überwintern und sich bei uns vermehren, was wir jedoch eher als positiv bewerten würden, da wir dadurch die Kosten für die Bestellungen reduzieren könnten.

Zur Erklärung allgemein:
Nützlinge werden gezüchtet und in kleinen Tütchen oder Plastikdosen in den Gewächshäusern in die Bestände gehängt bzw. gelegt. Von dort verbreiten sie sich auf der Suche nach Nahrung und fressen oder parasitieren Schädlinge, wie etwa Spinnmilben, Thripse, Weiße Fliege und Blattläuse, die unsere Kulturpflanzen verletzen und schädigen würden. Wir haben im Freiland auch schon festgestellt, dass kurze Zeit nach einem Blattlausbefall von selbst Marienkäferlarven aufgetaucht sind und den Bestand aufgeräumt haben.

— ACKERZEITEN —

Mittwoch von 9.00h bis 19.00h.
– Vormittags freut sich Lucia über Helfer/innen, da sie sonst allein arbeiten muss
– Ab 16.00h Feierabendackern mit Tobias, unter anderem Ampherstechen und Tomatenschnüre wickeln.

Donnerstag von 9.00h bis 16.00h, alles, was anfällt.

Freitag von 9.00h bis 13.00h Erntehilfe, ab 14.00h Arbeiten im Kräutergarten mit Uta und Katja

Samstag von 10.00h bis 13.00h Ackeraktion mit Uta

— GEMUESEAUSGABE —

Diese Woche gibt es: Kopfsalat, Kohlrabi, Radieschen und Kartoffeln, die wir von Ekki Wolpold abkaufen konnten.

Herzliche Grüße,

vom Anbauteam und vom Arbeitskreis Landwirtschaft