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Solawi Bodensee e.V.

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18.07.

Liebe Mitglieder,
auch auf unserem Acker spüren wir die Hitze und sehen an der gelben Petersilie, dass Regen eine wunderbare Alternative wäre. Die Neupflanzungen müssen gut beobachtet werden, um einem Wassermangel zuvorzukommen.
Die Folie für die Kürbisse hat sich schon jetzt bewährt. Die Pflanzen sind kräftig und blühen reichlich und tragen zum Teil schon gut. Dieses Jahr könen wir uns auf Kohl im Herbst und Winter freuen. Viele Pflanzen haben schon feste Köpfe gebildet.
In den Folienhäusern gibt es reichlich Ertrag. Vorletzte Woche haben Jutta und Beate mehr als 10 Stunden Bohnen geerntet, letzte Woche hatte Jutta mehr als 6 Stunden zu tun. Hier möchten wir ein großes Dankeschön für diesen Einsatz aussprechen. Unsere Gärtnerinnen hatten so mehr Zeit zum Bewässern.
Am Samstag waren Klaus, Sigrid und Marc fleißig beim Lauchpflanzen. Vielen Dank. Es hat sich wieder einiges Material zum Aufsetzen des Kompostes gesammelt. Eberhard sucht noch nach Menschen, die diese Arbeit kennenlernen möchten. Er plant eine Aktion, entweder an einem Freitag nachmittag oder einem Samstag vormittag. Meldet euch bitte unter ak-ackerleben@solawi-bodensee.de.
— TERMINE UND MITTEILUNGEN —
– Ackerführung –
Die nächste ist am 30.7. ab 10.00h: der Acker im heißen Sommer. Bitte meldet euch unter anbau@solawi-bodensee.de an.
– Ackercafé –
Am 22.7. ab 15.00h mit Friederike
Alle, auch Nichtmitglieder, sind herzlich eingeladen, auch, wenn sie nur kurz Zeit haben für eine Tasse Kaffee. Es geht um Hülsenfrüchte und ihren Wert für unsere Eiweißernährung, besonders interessant für Vegetarier und Veganer und solche, die weniger Fleisch konsumieren wollen.
– Sondersitzung der Kerngruppe zu unserer überarbeiteten Satzung und Selbstverwaltungsordnung –
Donnerstag, 21.7., 19.00h am Bauwagen oder im Folienhaus, wir wollen die Endfassung formulieren und bitten alle interessierten Mitglieder um rege Beteiligung.
– Schätzlesruh Update – finale Entscheidung am kommenden Montag –
Liebe Freundinnen und Freunde der Schätzlesruh,
die Kontroversen bei der letzten Sitzung des Kultur- und Sozial-Ausschusses indieser Woche haben gezeigt: wir sind an einem äußerst kritischen Punkt. DerVorschlag der Stadtverwaltung, der nach all den Diskussionen der Monate zuvorendlich in die richtige Richtung ging und den Neubau der Schule am bisherigenStandort vorsah, wurde zwar von zahlreichen Mitgliedern des Gemeinderats mitguten Argumenten unterstützt, aber gleichzeitig auch von anderen aus denFraktionen der CDU, FWV und SPD attackiert. Es wurde keine Beschlussempfehlungan das Plenum des Gemeinderats abgegeben. Es ist gut möglich, dass diegenannten Fraktionen für die Gemeinderatssitzung am 25. Juli einenBeschlussvorschlag vorlegen, der das Gegenteil bedeutet: eine weitere Verbauungder grünen Lunge Schätzlesruh!
Jetzt kommt es darauf an, dass sich in der kommenden Woche die kritische Öffentlichkeit äußert. Wir bitten Sie und Euch, Leserbriefe und Kommentare zuschreiben, damit sich die Mitglieder des Gemeinderates darüber klar werden,dass es nicht mehr hingenommen wird, einerseits von Klimaschutz undNachhaltigkeit zu sprechen und dann, wenn es konkret wird, dieselben zuignorieren. Wir bitten Euch auch, zu der nächsten Sitzung des Gemeinderates am 25. Juli um 15 Uhr in der Messe Friedrichshafen (Neue Messe 1, Halle A2- West1) zu kommen.
Aus der Machbarkeitsstudie der Stadtverwaltung und all den Diskussionen dervergangenen Monate ist klar geworden, dass es mehr als genug Argumente dafürgibt, den großzügigen Neubau der Albert-Merglen-Schule am bisherigen Standortzu realisieren und eine weitere Versiegelung der grünen Lunge zu vermeiden. Eswirkt fast absurd, dass sich eine Reihe von Gemeinderäten diesen Argumentenverweigert. Und das auch noch in einem heißen Sommer wie diesem, der weltweitzeigt, dass Klimaschutz jetzt eine der dringendsten Prioritäten sein muss, auchund besonders auf der lokalen Ebene.
Für die Zukunft, und insbesondere der jungen Menschen heute und derkommenden Generationen, ist es zentral, dass Entscheidungen derStadtentwicklung einer klimapolitischen Neuorientierung folgen müssen.Darum geht es in dieser Diskussion. Klimaschutz konkret. Deswegen: Händeweg von der grünen Lunge Schätzleruh!
Wir danken Euch für all das bisherige Engagement und bitten Euch herzlich um weitere Unterstützung!
Liebe Grüße,
Ida und Simon Wolpold, Martin Wolpold-Bosien
— FRAGE AN DIE GÄRTNERINNEN —
– Wie bewässert ihr die Kulturen bei der Hitze? –
Wir haben eine große Zisterne, die mit Regen vom Gewächshausdach befüllt wird, und eine kleinere an Gerhards Stall. Zusammen mit den weißen quadratischen „Kubitainern“ können wir einen Wasservorrat von knapp 60 m3, also 60 000 Liter, speichern. Die Kulturen in den Gewächshäusern brauchen bei der Hitze fast täglich Wasser, wofür wir Wasserpumpen und Bewässerungsstränge mit Düsen verwenden, die das Wasser etwa auf Kniehöhe fein auf den Beeten verteilen.
Für das Freiland haben wir vor allem im Frühjahr für die Aussaaten (z. B. Karotten, Rettich,…) Stränge mit Tröpfchenbewässerung auf dem Boden[3]. Die Aussaaten sind gerade beim Keimen sehr empfindlich gegenüber Trockenheit, weshalb wir auch oft versuchen, direkt vor dem Regen zu säen. Pflanzungen (z. B. Salate, Kohl,…) gießen wir höchstens einmal an, danach bekommen sie im Normalfall kein Wasser mehr. Vergangene Woche haben wir beispielsweise Knollensellerie gepflanzt, für den wir insgesamt etwa 3 Stunden gebraucht haben, bis alle Pflanzen mit dem Schlauch Wasser bekommen haben.

Ein Grund, warum wir viele Kulturen draußen nicht gießen müssen, ist die Mulchschicht, mit der wir die Beete auch in den Gewächshäusern bedecken. Diese schützt den Boden vor starker Sonnenstrahlung und damit vor dem Austrocknen. Wenn man unter die Mulchschicht fasst, fühlt man auch bei der aktuellen Sommerhitze trotzdem meistens kühle, leicht feuchte Erde darunter. Durch aktiven Humusaufbau kann außerdem die Wasserhaltefähigkeit des Bodens drastisch verbessert werden.
Im Notfall können wir auf Leitungswasser vom Hof zurückgreifen, was im Frühling dieses Jahr auch fast gebraucht hätten. Bisher hat das Wasser aber immer noch gereicht.
— ACKERZEITEN —
Dienstag: 8-13.00h Zwiebeln ernten mit Sandra, 17-20.00h Zwiebeln und Knoblauch ernten mit Lucia, die Pflanzen sollen vor einem eventuellen Gewitter am Mittwoch noch in der Sonne nachtrocknen
Mittwoch: ab 9.00h Bohnen ernten mit Jutta, wer mag auf die Leiter steigen für die obere Ernte? 16-19.00h Feierabendackern mit Tobias und Eva
Donnerstag; 8-13.00h alles, was notwendig ist
Freitag: 8-13.00h Ernten
— GEMÜSEAUSGABE —
Diese Woche gibt es: Paprika, Tomaten, Schnittlauch, Möhren, Salat, Gurken, Stangenbohnen, Auberginen, Zucchini, Chili nach Alphabet, Sonnenblumen (pro Anteil eine vom Rand der Gründüngung, bitte nicht ins Feld laufen), Buschbohnen zum Selberernten, der Weg ist beschildert, einen Jogurteimer und nur Bohnen ab 10 cm Länge und mindestens bleistiftdick, die kleineren sollen wachsen für weitere Ernten.
Herzliche Grüße,
vom Anbauteam und vom Arbeitskreis Ackerleben