Solawi Bodensee e.V.

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04.05.

Liebe Mitglieder,
endlich hat es geregnet! Das war für uns eine große Erleichterung, auch der Acker atmet auf. Nun ist alles schön feucht und die Freiland-Kulturen können gut wachsen. Nicht alle Regionen in Deutschland hatten das Glück, Regen zu bekommen, manche bereiten sich auf das dritte Dürrejahr in Folge vor. Da können wir wirklich dankbar sein…

Letzte Woche hat Linda uns folgende Frage an die Gärtner gestellt: „Zieht der Mulch nicht Schnecken an? Er bietet ja hervorragende Unterschlupf-Bedingungen für die gefräßigen Schleimer ?“ Ja, Linda, leider hast du Recht, Schnecken lieben Mulch. Gerade nach dem Regen hat ihre Aktivität sehr zugenommen und wir haben besonders viele im Mulch gefunden, einige hatten sich auf unseren Zuckermais gestürzt. Wir haben sie eingesammelt und was dann mit ihnen geschehen ist Berufsgeheimnis. Auf jeden Fall sollte jeder der Gemüse in Mulch pflanzt daran denken, dass er viel Zeit mit Schneckensuchen verbringen muss. Der Mulch hat aber natürlich auch seine Vorteile, gerade bei Trockenheit. Im Gemüsebau wie anderswo gilt: es gibt nicht die einfache perfekte Lösung, sondern alles hat seine Vor- und Nachteile, es geht drum, abzuwägen was mehr bringt.

Uta hatte ebenfalls eine Frage an die Gärtner:  „Wenn wir verschiedene Tomatensorten haben und sortenreines Saatgut nehmen möchten, wie können wir das schaffen? Ändert sich schon im Jahr des Wachstums bei Fremdbefruchtung das Aussehen der Frucht oder erst bei Aussaat der gewonnenen Kerne im nächsten Jahr? Welche Früchte garantieren sortenreines Saatgut? Die ersten befruchteten?“ Dies ist eine weitläufige Frage, die wir nur knapp beantworten können. Grundsätzlich sind Tomaten vorrangig Selbstbefruchter, es sollte aber ein Abstand von 3-4 Meter zwischen den Sorten geben.  Am Besten sollte Früchte geerntet werden, deren Blüte für Insekten schwer zugänglich waren, da so die Fremdbefruchtung noch unwahrscheinlicher ist. Mehr zum Thema gibt es auf https://www.dreschflegel-saatgut.de/gartenbaupraxis/saatgutgewinnung/samenbau-tomate.php
Im September gibt es bei uns ein Saatgut-Workshop!
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Die Ackerzeiten diese Woche sind:
Mittwoch 10-13 Uhr und 14-17 Uhr: Kürbis aussähen (super Aufgabe für Klein und Groß!)
Donnerstag 10-13 Uhr: jäten.
Freitag 9-13 Uhr: Ernte.
Hinweis: Wir Gärtner arbeiten während der Hauptsaison die ganze Woche, die Ackerzeiten sind aber trotzdem eingeschränkt, denn wir möchten zu den Ackerzeiten ganz für euch da sein. Falls jemand gerne mithelfen möchte, aber zu den Ackerzeiten nicht kann, kann er/sie sich gerne bei uns melden: anbau@solawi-bodensee.de

Wichtiger Hinweis:  Als landwirtschaftlicher Betrieb ist es uns erlaubt, weiterhin zu arbeiten. Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, ob er/sie zum Helfen kommen mag. Wir setzen auf verantwortungsvolles Handeln. Alle Anwesenden sollten sehr darauf achten, die Sicherheitsabstände einzuhalten sowie weitere Sicherheitshinweise zu beachten. Der Acker ist groß genug, dass jeder mit ausreichend Abstand arbeiten kann.
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Wir bedanken uns für die Teilnahme an der Umfrage. Das sind wertvolle Informationen, die wir bei unserer Planung berücksichtigen und versuchen, so gut wie möglich umzusetzen.
In der Gemüseausgabe gibt es diese Woche: Kopfsalat (2), Radieschen, Kohlrabi und Spinat. Dieses Frühjahr gibt es eine Menge Radieschen, das ist die Gelegenheit, neue kreative Rezepte auszuprobieren, wie wäre es z.B. mit „glasierte Radieschen mit Spinat“? ( https://utopia.de/ratgeber/radieschen-rezepte-ausgefallene-und-leckere-ideen/)
Zur Erinnerung: die Abholzeiten sind freitags von 13 Uhr bis 19 Uhr und samstags von 9 Uhr bis 13 Uhr.
Achtung: bitte befolgt bei der Abholung die Sicherheits- und Abstandsregelungen!

Ab Freitag, 8.5.2020, habt ihr die Möglichkeit, in unserem Abholraum auch Olivenöl einzukaufen (siehe Infos unten).

Herzliche Grüße,
das Anbauteam